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WGS-Opfer gewinnen vor dem OLG München und dem LG Landshut

München, den 13.03.2003 - Zwei weitere aktuelle Urteile bestätigen unsere bereits mehrmals dargestellte Überzeugung, daß das Haustürwiderrufsgesetz den Geschädigten geschlossener Immobilienfonds erfreuliche Perspektiven eröffnen kann.

Konkret wies das Oberlandesgericht München am 12.02.2003 eine Klage der Bernhauser Bank gegen zwei von uns vertretene WGS-Opfer ab, Aktenzeichen: 20 U 2543/02, und das Landgericht Landshut am 26.02.2003 eine Klage der Volksbank Ludwigsburg ebenfalls gegen zwei unserer Mandanten, Aktenzeichen: 23 O 1123/02.

In beiden Fällen hatten die Banken auf Rückzahlung der Darlehen zur Finanzierung von WGS-Anteilen geklagt. Sowohl das OLG München als auch das LG Landshut kamen jedoch zu dem Ergebnis, daß den Banken nach einem Widerruf nach dem Haustürwiderrufsgesetz keine Zahlungsansprüche mehr zustünden, da die Beteiligungen an dem geschlossenen Immobilienfonds und die Kreditverträge verbundene Geschäfte darstellten. Zuvor hatten in beiden Fällen Beweisaufnahmen ergeben, daß die Kapitalanlagen unseren Mandanten in sogenannten Haustürsituationen angeboten worden waren. Für nähere Informationen verweisen wir auf unsere bisherigen Berichte, insbesondere vom 19.12.2002.

Laut den Urteilen sind unsere Mandanten nun von jeder Zahlungsverpflichtung gegenüber den klagenden Banken frei.

Nach unseren Erfahrungen mit unzähligen Opfern h1erser Immobilienfonds gehen wir davon aus, daß die überwiegende Mehrheit der Betroffenen in einer Privatwohnung oder an ihrem Arbeitsplatz zu den Vertragsabschlüssen veranlaßt wurde - die Unterschriften können dabei dann auch an einem anderen Ort geleistet worden sein. Gleichzeitig ist uns bisher kein Fall bekannt, in dem die Bank ihre Kunden ordnungsgemäß über das aus dieser Verhandlungssituation resultierende Widerrufsrecht hingewiesen hätte. Im Ergebnis dürfte der Weg den hier unsere Mandanten gegangen sind, also auch sehr vielen anderen Geschädigten offenstehen.

Wir können daher jedem betroffenen Kapitalanleger nur nochmals empfehlen, möglichst umgehend kompetenten Rat einzuholen, um das Beste aus seiner Situation zu machen. e Bank ihre Kunden ordnungsgemäß über das aus dieser Verhandlungssituation resultierende Widerrufsrecht hingewiesen hätte. Im Ergebnis dürfte der Weg den hier unsere Mandanten gegangen sind, also auch sehr vielen anderen Geschädigten offenstehen.Berichte, insbesondere vom 19.12.2002.