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Bavaria Fonds - Geldvernichtung mit Ansage

12 Jahre eingezahlt und am Ende nur Schulden - in nahezu jedem Jahr Verluste höher als die Einzahlungen - Dokumentation einer Vermögensvernichtung

München, überarbeitet am 29.11.2007; 12 Jahre gespart und am Ende nichts gerissen - das kann sich Werner M. (Name durch den Unterzeichner geändert) sagen. Im April 1993 zeichnete er eine Beteiligung über 27.000 DM an der Bavaria Grundstücks- und Vermögensverwaltungs GmbH und Co. KG. Zum 31.12.2005 kündigte er seine Beteiligung. Über mehr als 12 Jahre hatte er immerhin knapp 11.900,00 € und damit den Löwenanteil der ursprünglichen Zeichnungssumme eingezahlt.

Gut ein Jahr später, mit Datum vom 11.01.2007, erhielt er die Berechnung seines Auseinandersetzungsguthabens ( PDF-Download) mitgeteilt. Dies hat bei M. eine gewisse Fassungslosigkeit ausgelöst. Statt des erwarteten und zugesagten erheblichen Gewinns schließt die Abrechnung mit einem Verlust von etwa 16.000,00 €, über seine geleisteten einlagen hinaus müsste M. also noch etwa 4.000,00 € drauflegen. Dabei wird das Kapitalkonto, dass mit knapp 1100 € negativ ist, noch mit einem weiteren Betrag von über 3.000 € für sogenannte "Gestehungskosten" belastet.

Fazit für M.: Außer Spesen nichts gewesen. Dabei spricht die Berechnung insbesondere auch im Hinblick auf die Einzeljahre für sich. Bis auf ein einziges Jahr wurden stets nur erhebliche Verluste, und zwar durchweg über den jeweiligen Einzahlungen, erzielt. Lediglich im Jahre 2002 kam es zu einem "Gewinn". Der ist allerdings nur darauf zurückzuführen, dass die Oldenburger Immobilie in der Bilanz neu bewertet und wertmäßig deutlich heraufgesetzt wurde. Das führt zur Hebung solcher, tatsächlich vorhandener oder vermeintlicher "stiller Reserven". Tatsächliche Erlöse hat man bislang nicht erzielt, jedenfalls nicht solche, die die Kosten überstiegen hätten.

Dass eine derartige Höherbewertung insbesondere bei einer Anlage, bei der auch steuerliche Vorteile genutzt werden sollen, völlig unsinnig ist, muss dabei nicht extra erwähnt werden. Das Manöver diente einzig und allein dazu, die verheerende Bilanz, wenn auch nur minimal, "zu glätten". Dies im übrigen unter klarer Verletzung des geltenden Bilanzrechts, das derartige Höherbewertungen ausdrücklich verbietet.

Dasselbe versucht man jetzt bei dem ominösen "Sachversicherungskundenbestand", den sich jedenfalls einer der seinerzeitigen Verantwortlichen, Posch, 2003 selber abgekauft hatte. Was wiederum zu willkürlichen Ergebnissen führt, zumal eine Verwertung dieses Bestands nach wie vor nicht dargelegt wird. Vielmehr kristallisiert sich heraus, dass, wie einigen unserer Mandanten wiederfahren ist, Kunden aus dieser Datei angesprochen und unter Hinweis auf ihre angeblich äußerst schlecht laufenden Lebensversicherungen dazu bewegt wurden, diese in Gesellschaftsbeteiligungen der Bavaria Grundstücks- und Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG umzudecken.

Vom Regen in die Traufe.

Die Berechnung stützt unsere bisherigen Aussagen zu diesem Angebot. Nach unserer Einschätzung handelt es sich um einen unseriösen Anbieter, der nicht halten kann, was er verspricht.