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Bavaria - Nichts sehen nichts hören, nichts wissen

Bavaria scheitert mit einstweiligen Verfügungsantrag gegen unsere Berichterstattung - angeblich nichts gewusst

München, 04.12.2007; Zwischen Januar 2006 und Februar 2007 haben wir in diversen Berichten auf die desolate Situation der Bavaria Grundstücks und Vermögensverwaltungs GmbH und Co. KG hingewiesen. Dies folgt insbesondere aus dem Umstand, dass wohl seit 2004 nichts mehr investiert wurde und - mit einer Ausnahme in 2002 - seit der Gründung 1993 jedenfalls bis 2005 jedes Jahr ein Verlust erzielt wurde. Zwischenzeitlich behaupten zwar der Kopf der Gesellschaft, Josef Marschall und sein Anwalt, sie hätten "auf Empfehlung" der angesehenen Schweizer Bank UBS 1 Mio. € in Wertpapieren angelegt, einen Depotauszug dafür bleiben sie allerdings bis dato schuldig.

Verdichtet hat sich mittlerweile unser Verdacht von unzulässigen Wertansätzen des Anlagevermögens in der Bilanz. So hat sich im Jahre 2002 das Anlagevermögen von 3,9 Mio. € auf fast 6 Mio. € erhöht, ohne dass es in diesem Jahr zu entsprechenden Anschaffungen gekommen ist. Eine Höherbewertung über die Anschaffungskosten hinaus ist gesetzlich verboten (§ 253 HGB), ungeachtet einer aus unserer Sicht ohnedies nicht gegebenen Berechtigung durch entsprechende Verkehrswerte.

Die Bavaria lässt sich dahingehend ein, dass diese Aufwertung von der Betriebsprüfung erzwungen wurde. In einer Mitteilung der Betriebsprüfungsstelle des Finanzamts München, die uns vorliegt, ist allerdings lediglich allgemein von "einer Kürzung der Betriebsausgaben" die Rede, die ggf. im Abschluss für 2002 zu berücksichtigen sei, "da sie keine steuerlich relevanten Auswirkungen in den vorliegenden Feststellungserklärungen zur Folge" habe.

Ob man damit die Erhöhung des Anlagevermögens um 2,1 Mio. € und damit auf das Eineinhalbfache des ursprünglichen Ansatzes begründen kann, scheint uns höchst fraglich. Wir werden an dieser Stelle weiter bohren.

Grund zur Sorge also für die Verantwortlichen der Bavaria, die nun unsere Berichterstattung generell angreifen wollten. Mit der Behauptung, sie hätten erst vor ganz kurzer Zeit von unseren Internet - Artikeln erfahren, hat man versucht, eine einstweilige Verfügung zu erwirken - allerdings vergeblich. Das Landgericht hat bereits festgestellt, dass es nicht für glaubhaft erachte, dass man angesichts des Umstandes, das unstreitig der erste Beitrag bei Bavaria und dem sie vertretenen Anwalt bekannt war, unserer Seite nicht weiter beobachtet haben will. Dies insbesondere, weil man in den Rechtsstreiten immer wieder auf die Berichterstattung und deren angebliche Verwerflichkeit hingewiesen habe.

Wir wissen auch, dass unsere Berichterstattung ständiges Gesprächsthema unter anderem auch beim Hauptvertrieb ADFM war. Dort hat man stets behauptet, unsere Behauptungen wären unzutreffend und man würde uns auf Millionensummen verklagen - was bislang jedenfalls nach unserer Kenntnis noch nicht geschehen ist.

Nunmehr scheiterte die Bavaria endgültig vor dem OLG München. Wieder einmal verheerend für die Fondszeichner ist das, was gleichsam als "Abfallprodukt noch an alarmierenden Neuigkeiten zutage trat. Danach sei der Initiator Josef Marschall, von August bis Mai erkrankt gewesen. Was er hatte, wird nicht verraten. Aber es habe ihn davon abhalten sollen, zur Kenntnis zu nehmen, was im Internet über die von ihm geleitete Gesellschaft berichtet wird. Wie sich das mit dem eigenen Anspruch verträgt, sei einmal dahingestellt.

Und was soll das für eine Gesellschaft sein, die - wiewohl angeblich doch höchst qualifiziert am Kapitalmarkt aktiv und immer mit dem Ohr am Markt - es noch nicht einmal schaffen will, mitzubekommen, was über sie selbst im Internet veröffentlicht ist. Dazu muss man nur Google aufrufen - das wesentliche steht auf der ersten Seite.

Unsere Zweifel lassen jedenfalls nicht nach - wir bleiben für Sie am Ball.