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Bavaria unterliegt erstmals vor Gericht

Landgericht München I verurteilt sowohl die Fondsgesellschaft als auch deren Komplementär und Geschäftsführer zu umfassenden Schadenersatz

München, 16.04.2008; Langsam wird es eng für Bavaria und Co.. Erstmals hat das Landgericht München I in zwei Entscheidungen sowohl den Geschäftsführer Josef Marschall als auch die Komplementärin des Fonds zu umfassenden Schadensersatz verurteilt. In einem der beiden Fälle wurde auch die Fondsgesellschaft selbst zur Rückabwicklung verpflichtet. Eine Begründung liegt noch nicht vor, doch offensichtlich hat das Gericht im derzeit aktuellen Fondsprospekt Stand 08/2005 massive Fehler und Irreführungen festgestellt.

Bei Beteiligungen, die zwischen den 02.09.2005 und dem 01.03.2006 begründet wurden, muss daher auch die Bavaria Grundstücks und Vermögensverwaltung GmbH und Co KG selbst, ohne sich auf das so genannte "Recht der fehlerhaften Gesellschaft" berufen zu können, gegen Rückabtretung der Beteiligungen die bereits geleisteten Zahlungen zurückerstatten. Erfolgte die Beitrittsentscheidung außerhalb dieses Zeitrasters, steht den Gesellschaftern nach derzeitiger Rechtslage gegen die Gesellschaft ein außerordentliches Kündigungsrecht zu. In diesem Fall muss das Auseinandersetzungsguthaben ermittelt und zurückbezahlt werden.

Die Gesellschaft hat seit 2004 noch eine große Anzahl neuer Geldgeber, zum Teil mit außerordentlich aggressiven Vertriebsmethoden, gewonnen. Nach unserer momentanen Einschätzung haben diese auf Grund der dauerhaften schlechten Performance der Gesellschaft kaum Aussicht, ihr Geld bei regulärer Abwicklung der Beteiligung wieder zu sehen. Vor diesem Hintergrund sind die beiden Entscheidungen gar nicht hoch genug zu bewerten.

Wir berichten weiter, sobald uns die ausführlichen Urteile zur Verfügung stehen.